Kloster Hilandar



Das Kloster Hilandar ist ein Kloster auf dem Gebiet Griechenlands. Der Klosterbau erfolgte auf Initiative des Heiligen Sava der 1191 auf dem Berg Athos Mönch wurde. Es ist neben dem Kloster Studenica eines der bekanntesten serbisch-orthodoxen Klöster.Das Kloster war zudem im 18. und 19. Jahrhundert auch ein Zentrum der bulgarischen Wiedergeburt und ist eines der bekanntesten bulgarisch-orthodoxen Klöster.

Hilandar beherbergt die bedeutendste serbische historische Bibliothek des Mittelalters, in dessen Archiv sich neben zahlreichen kaiserlichen Edikten historisch bedeutende Dokumente, Handschriften und Evangelien byzantinischer, serbischer, walachischer, russischer und osmanischer Redaktion sowie Korrespondenz befinden. Bis zum Besuch von Aleksandar Obrenović 1896 befand sich in Hilandar auch das älteste serbische Evangelium (Miroslav-Evangelium).

In der Schatzkammer finden sich neben liturgischen Geräten insbesondere Ikonen vom 11. bis 15. Jahrhundert, unter denen eine Mosaikikone aus dem 11. Jahrhundert sowie vier Deesis-Ikonen aus dem 14. Jahrhundert herausstehen. Von den Werken des Mittelalters finden sich auch zwei der Nonne Jefimija, deren Familie im Kloster beerdigt wurde, ein Gedicht in einem Holzdiptychon sowie der lyrische Text auf der Stickerei für die Altarschranke der Ikonostase.

Hilandar befindet sich in der autonomen griechischen Mönchsrepublik Athos und genießt weitgehende Selbstverwaltung. Der gesamte 336 km² große Klosterstaat auf der Halbinsel Chalkidiki wurde 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.


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